Uns Bartho
 
Kindheit
Bartho wurde September 1938 in Trier als Sohn von Maria und Fritz Treis geboren. Seine Eltern besaßen eine florierende Sektkellerei. Aufgewachsen ist Bartho gemeinsam mit seinem älteren Bruder Theo in Merl an der Mosel. Schon als Kind ist Bartho viel gewandert und war sowohl Mitglied im Ruder- als auch Sportverein in Zell an der Mosel. Sein Abitur absolvierte Bartho 1957 in Traben-Trabach.

Studium
1957 ging Bartho zum Studieren nach Bonn. Jura war sein Themengebiet. Gleich zu Beginn trat Bartho in die Verbindung Arminia Bonn ein und wurde so Verbindungsbruder von Bundeskanzler Konrad Adenauer. Aber schon während seines Jurastudiums zog es Bartho nach München und Münster. 1961 legte er in Hamm sein juristisches Examen ab. Da die Juristerei ihn nicht voll ausfüllte, studierte Bartho von 1962 bis 1966 dann noch BWL in München.

Promotion und Assistentenzeit
Von 1966 bis 1974 arbeitete Bartho als Assistent im Institut für Absatz und Handel bei Prof. Dr. Nieschlag in München, den Bartho aufgrund seiner Menschlichkeit sehr schätzte. 1969 schloss Bartho seine Promotion mit dem Thema "Die Beschaffung landwirtschaftlicher Produkte durch Unternehmen der Ernährungswirtschaft: eine Gegenüberstellung von vertikal-kooperativer und freier Beschaffungsstrategie" erfolgreich ab.

Professur
1974 erhielt Bartho einen Ruf von der Georg-August-Universität. So kam es, dass Bartho für 29 Jahre einen Lehrstuhl für Handel und später auch für Marketing innehatte. Da die Studierenden Bartho schon immer sehr am Herzen gelegen haben, hat Bartho sich darüber hinaus auf zwei weiteren Sachgebieten sehr engagiert:
· Über zwanzig Jahre hat Bartho die O-Phase geleitet und diese auch sehr geprägt. Dafür ist ihm jeder Studienanfänger der Wirtschaftswissenschaften noch bis heute dankbar.
· Knapp 15 Jahre war er für die Erasmus-Koordination der Fakultäten der BWL und Wirtschaftspädagogik verantwortlich.

Familie
Die Familie ist Bartho wichtig und so hat er auch eine große. 1966 heiratete er seine Gisela, die er immer Gigi nennt, in Maria Laach. In München kam dann flott der Nachwuchs hinzu: Thesa Maria (1967), Tonia (1968) und Tasso (1974). Zwei Schwiegersöhne und fünf Enkelkinder vervollkommnen heute die Familienrunde.



Freizeit
Freunde:

  • Freunde sind Bartho sehr wichtig. So besitzt er auch einen großen Freundeskreis. Viele davon stammen noch aus seiner Studienzeit. Und noch heute tagt der von Bartho gegründete Münchener Studentenstammstisch jeden Donnerstag im Max Emanuel in Schwabingen.

Genuss:

  • Bartho trinkt und isst sehr gerne, er ist eben ein Genießer. Dabei hat es ihm besonders die Schokolade angetan - aber mit Heringen kann man ihn jagen. Und bei den Weinen bevorzugt Bartho die lieblichen, die von der Mosel oder allen anderen Gegenden stammen können.

Sammelleidenschaft:

  • Bartho sammelt Stofftiere, wobei ihm besonders die Teddies am Herzen liegen. Er besitzt Hunderte, die jedes Jahr zu Weihnachten alle unter dem Tannenbaum der Familie Treis sitzen. Bereits als Kind liebte Bartho die Stofftiere, nie wurde eine Wanderung unternommen, ohne dass vorher ein Tier im Rucksack verstaut wurde. Sein liebster Teddy heißt Gellert. Bartho hat ihn im Kindesalter im Krieg bekommen. Damals besaß Gellert noch ein gelbes Fell (daher auch der Name: Gellert = gelbe Spatzenart an der Mosel). Aber über die Jahre ist das Fell dünner geworden, so dass er mehrmals mit blauem Leder überzogen wurde und heute ganz dunkelblau ist.


Frankreich:

  • An Frankreich hat Bartho sein Herz verloren. Dieses geschah gleich nach seinem juristischen Examen als er mit seinem besten Freund einige Monate in Paris verbracht hat. In Pau hat Bartho nicht nur mehrere Lehraufträge wahrgenommen, sondern auch die wunderbare Landschaft nahe von Atlantik und Pyränen geniessen können.


Wandern:

  • Bartho wandert gerne. In seiner Münchener Zeit war die Familie Treis zum Beispiel häufig mit Freunden auf der Rechenau. Auch an der Mosel kennt er fast jeden Berg.


Musik:

  • Auch die Oper hat er intensiv in München genossen. Die Ariatne auf Naxos von Richard Strauß ist ihm dabei besonders ans Herz gewachsen


   
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